Seit 2004 Naturdenkmal

    Die „Rote Wand“ an der Flussbiegung nahe Gispersleben ist eine bemerkenswerte Gesteinsformation. Ihre auffällige Farbe wird von rotem Tonmergel und Tonsilit geprägt, abgelagert vor rund 225 Millionen Jahren in einer Ebene, die sich über weite Teile des heutigen Mitteleuropa erstreckt, bezeichnet als das „Germanische Becken“.

    Das Wasser der Gera prallt – insbesondere bei hohen Wasserständen – gegen die Rote Wand und lässt das Gestein erodieren. Man kann hier die Gesteinsschichten sehr genau betrachten. Das Umfeld ist naturbelassen, eine Bank ist dort positioniert für ein entspanntes Innehalten. Tafeln informieren über die Besonderheiten. 

    Wer Geduld und eine gehörige Portion Glück hat, kann auch Eisvögel beobachten. Seit 2004 ist die Rote Wand Naturdenkmal.

    Bestens erreichbar ist der Bereich mit Fahrrad, führt doch der Gera-Radweg dort entlang, die Schilder weisen den Weg zum Fluss.

    Autor: B. Köhler, Fotos: B. Köhler, Fotolia (Eisvogel)

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