Schnelles Internet in greifbare Nähe gerückt

Bereits 2015 startete das milliardenschwere Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau. Die Kommunen, die Handlungsbedarf im Hinblick auf schnelles Internet sehen, können seitdem entsprechende Förderanträge stellen. „Damit sollen unterversorgte Gebiete einen Netzzugang von mindestens 50 Mbit/s erhalten.“ heißt es dazu im Bundesförderprogramm. Der Bund trägt 60, das Land 30 Prozent, mithin bleiben 10 Prozent Eigenanteil für die Kommunen.

Das Landratsamt Sömmerda hat nunmehr den entsprechenden Fördermittelbescheid des Bundes erhalten und für die insgesamt 16 Gemeinden des Landkreises, die Bedarf angemeldet hatten, rückt schnelles Internet in greifbare Nähe. Dazu zählen auch Friedrichsdorf, Teile von Elxleben und Walschleben. Witterda ist bereits versorgt, ebenso weite Bereiche in Walschleben, dort steht das Gewerbegebiet „In der Aue“ noch zur Versorgung mit schnellem Internet aus. In Elxleben wird das Wohngebiet „Am Stieg“ versorgt.

Jetzt kann das Ausschreibungsverfahren durch das Landratsamt vorangetrieben werden. Mit einer Vergabe der Aufträge ist noch in diesem Jahr zu rechnen.

Autor: B. Köhler Foto: fotolia

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