Hoffnung für Emma

Emma – so heißt die Holzeisenbahn in der Kita „Anne Frank“ in Elxleben. Früher war Emma mal eine Schönheit und ließ Kinderherzen höher schlagen. Nach ungezählten imaginären Bahnfahrten auf, in und mit Emma ist der Lack ab. Auch wurde versäumt, sie regelmäßig einer kosmetischen Behandlung oder gar einer Rundum-Kur zu unterziehen. Jetzt sieht Emma müde und abgewirtschaftet aus und bei den Kita-Knirpsen sorgt sie längst nicht mehr für glänzende Augen.

Vor wenigen Wochen erst hat der Förderverein der Kita einen neuen Spielturm installieren lassen, die rund 10.000 Euro dafür spendeten auf Betreiben der Vereinsmitglieder in der Region ansässige Unternehmen und Privatpersonen. Die letzte Finanzierungslücke schlossen mit 1.085 Euro jüngst Familie Pomerenska, die Einnahmen des vom Kirmesverein veranstalteten Mai Gaudis und Susanne Leßmann.

Zurück zu Emma. Neben dem neuen Spielturm hat sie scheinbar keine Chance. Doch wer könnte sich besser um eine Eisenbahn kümmern als die Bahn? Beim Hoffest des regionalen Projektmanagements der Deutschen Bahn in Erfurt und dem Großprojekt VDE 8.1 werden Spendengelder ausgelobt. Die Spende wird noch nicht für eine Kur ausreichen, aber der Anfang ist gemacht. Die restlichen Sanierungskosten wird der Förderverein aus eigenen Mitteln finanzieren.

Autor: B. Köhler Foto: N. Busse

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