Petra Bötticher gibt Unterricht im Singen und Lesen und erklärt den Kinder die alten Liedtexte.

Vom armen Dorfschulmeisterlein und der Kunst des Schönschreibens

Selbstständiges Denken, Kreativität und eigene Ideen sind heute für uns im Schulalltag selbstverständlich. Doch wie lernten die Kinder vor einhundert Jahren?

Die Schüler der 3. Klassen der Hans-Christian-Andersen-Grundschule in Walschleben durften in der Projektwoche „Alte Woche – alte Zeit“ in den Schulalltag und das Leben damals hinein schnuppern.

In historisch anmutender Kleidung begann am vergangenen Donnerstag der Unterricht für die Drittklässler am frühen Morgen. Aufgeteilt in fünf Gruppen erhielten sie Unterricht in Lesen und Singen, Rechnen, Schreiben, Turnen und Handarbeit. Unter strenger Anweisung lernten die Kinder, wie damals unter Anwendung eines Rechenschiebers auch mit großen Zahlen schnelle Ergebnisse zu erreichen waren. Auch das Schreiben der „alten“ Buchstaben mit Feder und Tusche gehörte zum Unterricht.

Autor: S. Forberg   Fotos: S. Forberg

„Am Sonntag ist er Organist, am Montag fährt er seinen Mist, am Dienstag hütet er die Schwein, das arme Dorfschulmeisterlein.“

 

Der Stundenplan

 

Gisela Lewerenz hilft beim ungewohnten Schreiben mit der Feder.

Referendarin Franziska Mewes erklärt das Prinzip des Rechenschiebers.

 

Turnen mit Erzieherin Ruth Hylla

 

Handarbeitsunterricht hatten früher nur die Mädchen, erklärt Erzieherin Rosel Poltermann.

 

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