Die Katze aus dem Sack: Elxleben, Witterda, Walschleben, Andisleben sollen zu Erfurt

Dass der Elch-Report heute so spät am Tag kommt, hat mit den neuesten Entwicklungen in Sachen Gebietsreform zu tun. Am gestrigen Dienstag gab es ein Zusammentreffen zwischen den Bürgermeistern von Elxleben, Witterda, Walschleben, Gebesee und Andisleben mit dem Thüringer Innenminister Holger Poppenhäger und dem Beigeordneten des Oberbürgermeisters für Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften Alexander Hilge. Andreas Bausewein, der ebenfalls an dem Gespräch teilnehmen wollte, war verhindert.

Minister Poppenhäger hat, so berichten die Bürgermeister Heiko Koch (Elxleben), René Heinemann (Witterda/Friedrichsdorf) und Marcel Bube (Walschleben) übereinstimmend, den Wunsch zum Ausdruck gebracht, die Orte bis zum Andislebener Kreuz der Stadt Erfurt zuzuschlagen. Elxleben, Witterda, Walschleben und Andisleben würden nach diesem Szenario künftig Ortsteile der Landeshauptstadt. Diese Eingemeindung solle, so der Innenminister, die Stadt Erfurt stärken. Eine verbindliche Mitteilung durch das Innenministerium wird in vier bis sechs Wochen erwartet.

Die Bürgermeisterr, die die Bildung einer sogenannten großen Landgemeinde aus den Orten der Verwaltungsgemeinschaft Gera-Aue, Witterda und Elxleben präferieren, werden sich über das weitere Vorgehen abstimmen. Wir berichten, sobald sich neue Entwicklungen ergeben.

Autor: B. Köhler  Foto: S. Forberg

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